Sanfu‑Moxibustion 三伏灸
Sanfu‑Moxibustion ist eine traditionelle TCM‑Therapie
Während der heissesten Zeit des Jahres (Sanfu‑Tage) wird Moxibustion angewendet, um
- Yang‑Energie zu stärken
- Kälte und Feuchtigkeit aus dem Körper auszuleiten
- die Abwehrkraft zu verbessern
- chronische Beschwerden zu lindern
Sie gilt als eine der wichtigsten Methoden der TCM für: „Winterkrankheiten im Sommer behandeln“
Typische Anwendungsgebiete
- Allergische Rhinitis
- Asthma, chronischer Husten
- Kälteempfindlichkeit
- Gelenkschmerzen
- Verdauungsschwäche
- Müdigkeit, schwaches Immunsystem
Wirkprinzip der Sanfu‑Moxibustion
Während der Sanfu‑Tage ist das Yang‑Qi in der Natur und im Körper am stärksten.
Durch die Moxibustion auf ausgewählten Akupunkturpunkten wird
- das Yang gestärkt (Stärkung der Wärme‑ und Abwehrkraft)
- Kälte und Feuchtigkeit aus dem Körper ausgeleitet
- die Meridiane geöffnet und der Qi‑Fluss reguliert
- die Anfälligkeit für chronische „Kälte‑Erkrankungen“ im Winter reduziert
Üblicherweise
- 1 Sitzung in der ersten Sanfu‑Periode (Anfangs‑Fu)
- 1–2 Sitzungen in der zweiten Sanfu‑Periode (Mittel‑Fu)
- 1 Sitzung in der dritten Sanfu‑Periode (End‑Fu)
Insgesamt 3–4 Sitzungen pro Behandlungszyklus
Wichtige Hinweise zur Sanfu‑Moxibustion❗
- Nicht nüchtern oder übersatt behandeln
- Vorsicht bei empfindlicher Haut
- Nicht anwenden bei Fieber oder akuten Entzündungen
- Nach der Behandlung Zugluft und kalte Getränke vermeiden